natürliche Veränderung – Was passiert mit der Artenvielfalt?

Dieser trockene, warme und nährstoffarme Lebensraum verändert sich, wenn er nicht genutzt, also beweidet oder gemäht wird.

Die Pflanzen sterben im Herbst ab und bleiben auf der Wiese liegen. Das nennt sich Streu. All die kleinen Lebewesen des Bodens zerkleinern diese toten Pflanzen und es entsteht Erde. Diese sammelt sich an und kann Nährstoffe und Wasser speichern. Der Vorgang dauert mehrere Jahre.
Es verschwinden freie Bodenstellen. Pflanzen, deren Samen sich darüber ausbreiten, werden seltener (Orchideen). Andere Arten wachsen nun kräftiger.
Auch kleine Bäume und Gebüsche verbreiten sich und das trockene, warme Klima am Boden verändert sich: es wird schattiger, kühler und feuchter.
Nach weiteren Jahren könnte der Trockenrasen ein Wald sein, in dem ganz andere Arten leben. Diese natürliche Entwicklung wurde durch Beweidung mit Tieren aufgehalten. Und genau das soll auch in Zukunft auf meinem Trockenrasen passieren!

Mit Unterstützung durch Land, Bund und Europäischer Union.